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  Künstliche Intelligenz

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Der US-Technologiekonzern Palantir hat auf X ein Manifest seines Chefs Alex Karp veröffentlicht, das für große Aufmerksamkeit sorgt. Die Entwicklung von KI-Waffen sei unvermeidbar und deswegen müsse den USA eine Vorherrschaft bei der KI-Abschreckung gesichert werden, heißt es darin. Zudem solle darüber diskutiert werden, dass verschiedene Kulturen verschiedene "Erfolgsbilanzen" vorzuweisen hätten. Kritiker werfen Karp "Techno-Faschismus" vor.

In vielen europäischen Ländern beginnt am 1. September nach den Sommerferien der Unterricht wieder. Doch die Schule ist nicht Jahr für Jahr die gleiche: Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz tangiert unweigerlich auch Schüler und Lehrer. Kommentatoren erörtern, welchen Schaden oder Nutzen KI im Unterrichtsprozess mit sich bringt und welche Aufgaben sich nun den Pädagogen stellen.

Sie sind immer zu Gesprächen aufgelegt, einfühlsam und widersprechen nicht: KI-Chatbots sind für manche Menschen mehr als nur Maschinen. Laut einer irischen Umfrage befinden sich 370.000 Menschen im Land mittlerweile in einer Art romantischer Beziehung mit einer KI. Kommentatoren fragen sich, welche Folgen das vor allem für einsame Menschen hat.

Die Sorge vor schädlichen Einflüssen von Künstlicher Intelligenz auf die Menschheit treibt zahlreiche Beobachter um. Eine Studie des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) befeuert nun die Befürchtung, dass KI den menschlichen Fortschritt verlangsamt. Autoren machen Vorschläge, welche Stellschrauben Verantwortliche drehen können, um den Einfluss der KI in die richtige Richtung zu lenken.

Gut zweieinhalb Jahre nach dem Launch von ChatGPT ist die Nutzung von Chatbots und anderer KI-Tools für viele Menschen zum Alltag geworden. Einige Nutzer gehen dabei aber deutlich über eine Verwendung hinaus, die man noch als gesund bezeichnen kann, beobachten Kommentatoren mit Sorge.